Was ist Yoga?

Yoga ist als ursprünglich indische Tradition längst nicht mehr wegzudenken aus unseren Breitengraden. In einer Kombination aus Körperübungen (Asana), Meditation und Atemübungen (Pranayama) wird eine Harmonie von Körper und Geist angestrebt.

 

Mein Anliegen ist, dass Jede und Jeder Yoga machen kann, denn kein Kopfstand und kein Handstand ist ein Muss! Man tut, was man kann, und das ist nicht jeden Tag dasselbe. Meine Stunden haben nichts mit Akrobatik zu tun, es geht auch nicht darum, bei gestreckten Beinen mit den Händen den Boden zu berühren! Kraft kommt immer vor Beweglichkeit, und eigene Grenzen kennenlernen und respektieren sind das A und O im Yoga. 

 

Sanfte Körperübungen, seelenberührende Momente der Stille und reinigende, belebende oder beruhigende Atemübungen sollen uns in Einklang mit unserer Seele bringen.

Wie ist eine Yogastunde aufgebaut?

Wir starten meist sitzend und gehen einen Moment in die Stille, lassen so Körper, Geist und Herz ankommen auf der Matte. Ein kleiner philosophischer Einstieg verbindet uns mit dem Stundenthema. Es folgen Pranayama (Atemübungen), Asana (Körperübungen) sowie eine kleine Meditation. Wir schliessen die Stunde mit einer Schlussentspannung, manchmal in Stille, manchmal eine geführte Entspannungsübung, zu speziellen Momenten auch mal ein Yoga Nidra. 

Für wen ist Yoga?

Yoga ist für Jedermann/Jederfrau! Mann muss weder sehr beweglich sein, noch sehr schlank, noch sehr jung. Yoga ist wirklich für alle, die das Bedürfnis haben, den Körper zu stärken und beweglich zu erhalten, den Geist zu beruhigen und sich selbst wieder zu finden.  Chronische Schmerzen, z.B. Rückenschmerzen, Verspannungen oder Migräne können mit Yoga dauerhaft gelindert werden können. 

Auch Männer sind herzlich willkommen in den Kursen! In manchen Kursen sind die Männer gut vertreten, was mich sehr freut. Manchmal getrauen sich Männer aber nicht in einen Gruppenkurs, deshalb biete ich einmal pro Monat Yoga nur für Männer an. Vielleicht als Einstieg in eine Wochengruppe? 

 

Ziel ist es, gelassener, sowie körperlich und seelisch gestärkt durch das Leben zu gehen "ohne mit der Wimper zu zucken".


Die einzige Alternative für die Menschheit ist Disziplin. 

Disziplin ist das einzige Abschreckungsmittel. 

Mit Disziplin meine ich keine strengen Routinen. 

Ich meine nicht, dass man jeden Morgen um halb sechs aufsteht und kaltes Wasser über sich kippt, bis man blau wird. 

Zauberer verstehen unter Disziplin die Fähigkeit, 

gelassen den Unkalkulierbarkeiten zu begegnen,

die außerhalb unserer Erwartungen liegen. 

Für sie ist Disziplin eine Kunst. 

Es ist die Kunst, sich der Unendlichkeit zu stellen, 

ohne mit der Wimper zu zucken, 

und zwar nicht, weil sie stark und verwegen sind, 

sondern weil sie tiefe Ehrfurcht empfinden.

 (Don Juan zu Castaneda)